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Eigentlich war ja geplant, bis Monêtier-Allemont auf der D900 zu bleiben, aber nach einem kurzen Blick auf die Karte entschließen wir uns, statt dessen über die D951 nach la Motte-du-Caire zu fahren. Wie wir bald nach dem Abzweig feststellen, war das genau die richtige Entscheidung. Den Verkehr haben wir größten Teils hinter uns gelassen und die Straße schlängelt sich zunächst über den unspektakulären Col de Sarraut und dann durch ein von Apfelplantagen geprägtes Tal . Und auch die D104, die uns über einen Höhenzug nach Monêtier- Allemont und damit auf unsere ursprünglich geplante Strecke hinüber bringt, macht viel Spaß. Der geht auf dem schmalen Sträßchen, das uns über den Col de Faye hinunter nach Serres bringt, verzugslos weiter.
Nachdem wir in Serres einen Cappuccino zu uns genommen haben, fahren wir kurz in die verkehrte Richtung. Obwohl es so etwas wie eine "verkehrte Richtung" in dieser Gegend eigentlich gar nicht gibt. Auch der Col des Tourettes oder der Col de la Fromagère würden uns unserem Ziel näher bringen. Aber wir haben uns den Col de Carabès in den Kopf gesetzt, also drehen wir um und finden nach kurzem die D27, die uns über das schmale Pässchen direkt ins Quellgebiet der Drôme und in die Ortschaft Valdrôme führt.
Auf der ganzen Strecke ist uns kein anderes Fahrzeug begegnet und da wir auch noch keine Lust auf die gut ausgebaute D93 und den darauf herrschenden Verkehr haben, entschießen wir uns, auch noch den Col de Rossas und den Col du Fays "mitzunehmen" und erst in Establet nach Norden abzubiegen. Die nach dem Col de Prèmol recht enge und sehr kurvenreiche D61 bringt noch mal so richtig Spaß, bevor wir in der Nähe von Luc-en-Diois dann auf die D93 Richtung Die abbiegen.
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