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Schon ab Kuens konnte man über dem Etschtal dicke Wolken hängen sehen, deren nasse Ausläufer zum Teil bis zum Boden reichten. In Meran wurden wir kurz geduscht, aber schon auf der Auffahrt nach Hafling war es von oben wieder trocken. Nur der Asphalt blieb noch fast bis Jenesien feucht, was uns auf der schmalen und kurvigen Straße zu gemäßigtem Tempo zwang.
Bei der Abfahrt von Jenesien nach Bozen habe ich mich mal wieder verfahren und so landeten wir auf der alten Jenesier Straße, die mit einem Durchschnittsgefälle von 22% (Maxima 30%!) den Berg hinunter führt. Bei diesem Gefälle und einer Straßenbreite von zum Teil nur knapp zwei Metern ist bei der Abfahrt entsprechende Vorsicht geboten.
Eigentlich wollten wir die Stadt gleich wieder verlassen und auf den Ritten hoch fahren, da aber Peters Moped dringend Sprit brauchte, machten wir uns auf die Suche nach einer Tankstelle. Erst nach fast einer halben Stunde im dichten Bozener Feierabendverkehr konnten wir die herrlichen Kehren hinauf nach Unterinn genießen.
Im Motorradstadel "Moarhof" angekommen gab´s, noch bevor wir unsere Zimmer beziehen konnten, erst mal ein kühles Freibier von Toni. Und nach dem Auspacken und Umziehen ein deftiges Abendessen, jede Menge Benzin- gespräche und dazu nochmal die eine oder andere Hopfenkaltschale.
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