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Grenzgänger-Tour - zwischen Elsass und Pfalz

Die Pfalz und das Elsass haben eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich. Die Landstriche haben in Laufe der Jahrhunderte häufiger den Besitzer gewechselt, was nicht immer friedlich vonstatten ging. Dabei war es wohl unvermeidbar dass sich diese direkten deutsch-französischen Nachbarn nicht immer ganz grün waren.

Noch zu der Zeit als ich in der Pfalz aufwuchs und wohnte (1958-1978), konnte man deutlich die Aversion der Pfälzer gegen die zum Beispiel in Neustadt a. d. Weinstraße stationierten französischen Truppen spüren. Im Gegensatz zu den in Kaiserslautern stationierten Amerikanern, die nach dem 2. Weltkrieg als Befreier wahrgenommen wurden, wurden die Franzosen von vielen Leuten als Besatzungsmacht gesehen.

Kindergarten-Linderschiedt

Der Kindergarten in Linderschiedt, ein Zeichen der deutsch-französischen Verständigung!

Die Elsässern bekamen in Frankreich nach dem Krieg häufig das Misstrauen ihrer französischen Landsleute zu spüren. Das ist nicht weiter verwunderlich, wurden doch Elsässer zum Teil in die Wehrmacht zwangsrekrutiert. Es gibt sogar Familien, bei denen enge Verwandte beiderseits der Fronten gegeneinander kämpfen mussten. Als deutliches Zeichen dieses Misstrauens war es im Elsass bis in die späten achtziger Jahre verpönt, den deutschen Dialekt zu sprechen.

Zum Glück hat sich in den letzten Jahren die Beziehung zwischen Franzosen und Deutschen, zwischen Elsässern und Pfälzern ganz erheblich entkrampft. Aus meiner Sicht hat dazu ein gutes Stück das sog. Schengener Abkommen beigetragen, welches den Grenzübertritt ohne Kontrollen erlaubt. Dadurch das im wahrsten Sinne „die Schranken gefallen“ sind, kommt es wesentlich unkomplizierter und häufiger zu direkten Kontakten, die wiederum die „inneren Schranken“ abgebaut haben.

Als ein deutliches Indiz für das inzwischen gute Verhältnis und die Normalität, die zwischen Pfälzern und Elsässern herrscht, empfinde ich, jedes mal wenn ich daran vorbei fahren, den deutsch-französichen Kindergarten im elsässischen Liederschiedt.

Und so seltsam es klingen mag, hat mich genau dieser Kindergarten zur hier beschriebenen Grenzgänger-Tour inspiriert.

Als Ausgangspunkt für die Tour habe ich den Landgasthof “Zur Linde” in Schaidt gewählt. Hier kann man bei meinen Freunden Margot und Winfried Skacel nicht nur sehr gemütlich wohnen, sondern auch besonders gut Essen. Zudem ist Schaidt über die A65 problemlos zu erreichen und auch deswegen ein guter Einstieg für die Tour.

Von Schaidt aus geht es zunächst über Dierbach und Kaplaneihof nach Bad Bergzabern. Ich muss gestehen, dass ich diese Kurstadt eigentlich immer “links liegen” lasse. Das liegt daran, dass mir Ortschaften die zeitweise für Motorradfahrer gesperrt sind grundsätzlich unsympathisch sind.

Verlassen wir Bad Bergzabern also schnell wieder und fahren auf der B 427 Richtung Dahn. Allerdings nur für ein kleines Stück, denn schon kurz nach dem Ortsschild biegen wir links ab nach Böllenborn. Die Anfahrt zu dieser kleinen Ortschaft im südlichen Pfälzerwald ist sehr schön kurvig und vermittelt schon einen ersten Eindruck von dem, was uns in den nächsten Stunden erwartet. Wer mit einer Sozia mit Schuhtick unterwegs ist, sollte Böllenborn möglichst zügig durchfahren. Gleich am Ortseingang (Hauptstraße 22) lockt nämlich der Schuhmarkt Öhl mit Sonderangeboten, was zu erheblichen Zeitverzögerungen führen kann.

Also nichts wie weiter über Reisdorf und eine abermals herrlich kurvige Straße hinunter zur L 478. Würden wir hier links abbiegen, kämen wir nach ein paar Kilometern nach Wissembourg. Da wir uns dieses Kleinod an der deutsch-französischen Grenze aber für den Schluss der Tour aufheben wollen, geht es rechts herum über Bobenthal nach Niederschlettenbach. Hier biegen wir links ab Richtung Bundenthal, allerdings nur für einen knappen Kilometer, nach dem wir uns wieder links halten und diesmal Richtung Nothweiler abbiegen.

In Nothweiler lohnt sich ein Rundgang durch die alte Erzgrube ... allerdings nur wenn man nicht unter Klaustrophobie leidet. Besonders geräumig sind die aus dem 1600 Jahrhundert stammenden Stollen nämlich nicht.

Erzgrube-Nothweiler

Die Erzgrube in Nothweiler ist einen Besuch wert!

Ab hier wird die Streckenführung kurzzeitig etwas abenteuerlich. Wir benutzen nämlich einen „grünen“ Grenzübergang. Dazu biegen wir gegenüber dem Landgasthaus Wengelnburg links in die Lembacher Straße ein und folgen ihr bis zu ihrem Ende. Dort kommen wir auf einen Waldparkplatz, den wir überqueren und links in einen legal befahrbaren Waldweg einbiegen. Dieser führt und direkt nach Frankreich.

Waldweg-Nothweiler

Gimbelhof

Die ”grüne Grenze” zwischen der Pfalz und dem Elsass ist ungeteert aber problemlos befahrbar.

Der Gimbelhof ist eine beliebte Anlaufstelle in
 den Nordvogesen ... auch für Motorradfahrer.

Keine Bange, das ungeteerte Wegstück ist nur etwas mehr als einen Kilometer lang und problemlos mit jedem Motorrad zu befahren. Am Ende des Waldweges, dort wo der Teer wieder anfängt, biegen wir rechts ab und fahren zum Gimbelhof. Das urige Hotel-Restaurant mitten in den Nordvogesen bietet typische elsässer Spezialitäten ... aber leider ist es zu früh für eine Rast. Deshalb genießen wir nur kurz den herrlichen Panoramablick, unter anderem hinüber zur Ruine des Château de Fleckenstein.

Danach geht es zirka 750 Meter zurück auf dem Weg den wir gekommen sind. Dann biegen wir rechts ab und fahren hinunter ins Tal. Bei Erreichen der D 925 biegen wir rechts ab und erreichen nach wenigen Gasstößen die Ortschaft Hirschthal, die schon wieder in Deutschland lieg. Weiter geht es durch Schönau Richtung Bundenthal ... das wir aber auch diesmal nicht erreichen.

Biosphaerenhaus

Das Biosphärenhaus Pfälzerwald lockt mit einem Baumwipfelpfad in 40 Metern Höhe!

Lager-Weiher

Am Lager Weiher kann man herrlich rasten!

Knapp zwei Kilometer nach Schönau biegen wir links ab nach Fischbach. Dort kommen wir am Ortseingang direkt am Biosphärenhaus Pfälzerwald vorbei. Das ist eigentlich einen längeren Besuch wert, aber wer mag sich schon gerne in Motorradschutzkleidung über den Baumwipfel- pfad hangeln? Andererseits ist der Pfad eine wirkliche Schau, auch und besonders mitten hinein in das Biotop „Wald“. Und da der Pfad zwar bis zu 40 Meter über Grund verläuft aber nur zirka 270 Meter lang ist, können wir uns dafür schon Zeit nehmen.
 

Nach diesem Abenteuer gönnen wir uns erst mal gute 20 Kilometer Kurven satt. Dazu folgen wir der L 478 bis Eppenbrunn. Aber Vorsicht, kurz hinter dem Mühl-Weiher bei Ludwigswinkel ändert sich die Vorfahrt und wir müssen links abbiegen. Kurz danach kommen wir an dem sehr schönen Lager-Weiher vorbei, der uns zu einer kleinen Rast einlädt. Wer will kann sich am Kiosk ein Eis oder ein Getränk holen. Und wer keine Angst vor Wasser hat, kann hier sogar den kostenlosen Badespaß genießen.
 

Knapp eineinhalb Kilometer nach Eppenbrunn folgen wir der Ausschilderung nach Hilst und biegen links ab. Vorbei an einem längst geschlossenen Salamander-Schuhwerk, dass die Nähe der Schuhstadt Pirmasens signalisiert, folgen wir der winzigen K 2 hinauf nach Hilst und wieder hinunter kurz K 1. In diese biegen wir links ein und fahren durch den Ort Schweix über die Grenze nach Liederschiedt in Frankreich. Dabei kommen wir an dem oben schon erwähnten Kindergarten vorbei, der für mich so symbolisch für die Verständigung zwischen den Elsässern und den Pfälzern steht.

Von Linderschiedt folgen wir der D 86 über Haspelschiedt nach Bitche. Allerdings befinden wir uns nicht ständig auf der Vorfahrt, sondern müssen einmal sehr scharf links und dann gleich wieder rechts abbiegen. Zudem ist die Straße an vielen Stellen sehr schmal, so dass man nicht zu sehr am Gashahn drehen sollte. Damit sollte man übrigens auch auf den breiteren Streckenabschnitten zwischen Haspelschiedt und Bitche vorsichtig sein. Hier verläuft die Straße nämlich mitten über einen Truppenübungsplatz auf dem auch Panzer unterwegs sind.

Die Stadt Bitche ist ebenfalls ein trauriges Beispiel für das wechselvolle Schicksal einer Stadt im Grenzgebiet, die im Laufe der Jahrhunderte unzählige Male die Landeszugehörigkeit wechselte. Von der exponierten Lage zwischen den Fronten zeugt besonders eindrucksvoll die 1640 erbaute Zitadelle, die hoch und unübersehbar über der Stadt thront. Eine Besichtigung ist sehr interessant, aber auch sehr zeitraubend. Also machen wir uns wieder auf den Weg. Und da wir den westlichsten Punkt unserer Tour erreicht haben, geht es diesmal Richtung Osten.

Zitadelle-Bitche

Ein unübersehbares Zeugnis kriegerischen Vergangenheit: die Zitadelle in Bitche

Waldweg-Wengelsbach

Keine Panik, dieser Waldweg zwischen Wengels- bach und Schönau ist (leider) inzwischen gesperrt und daher für meine Touren tabu.

Wir folgen der D 25 in Richtung Wissembourg, allerdings nur bis kurz hinter die Ortschaft Sturzelbronn. Dann biegen wir rechst ab in Richtung Neunhoffen ... aber Vorsicht, nicht zu heftig Gas geben, nach einer Links. und einer Rechtskurve und nur 650 Metern geht es gleich wieder rechts ab. Diesmal in eine sogenannt Route Forestier, einen Waldweg also, der zwar zum größten Teil anständig geteert ist, wegen seiner geringen Breite aber auch zu vorsichtiger Fahrweise mahnt.
 

Der Waldweg führt uns, ohne jegliche Ausschilderung, bis nach Philippsbourg. Auf der Karte (Generalkarte 1:200 000) ist der Weg zwar eingezeichnet, nicht aber die relativ vielen, verwirrenden Abzweigungen die es gibt. Wenn man sich aber immer Richtung Süden hält, kann man den richtigen Weg aber eigentlich nicht verfehlen. Ich verlasse ich hier am liebsten auf mein GPS.

Inzwischen sind wir gute 110 Kilometer und, wenn wir keine größeren Pausen eingelegt haben, zirka zwei Stunden unterwegs. Falls jemand hier und jetzt einen Snack zu sich nehmen möchte, wäre in der Auberge du Falkenstein Gelegenheit dazu. Wer etwas größeren Hunger hat, sollte noch ein wenig warten. Die Auberge liegt jedenfalls direkt an der N 62, in die wir jetzt links einbiegen ... nur um nach knappen 40 Metern wieder rechts nach Baerenthal abzubiegen.

Am Ortseingang von Baerenthal halten wir uns links und begleiten die „nördliche Zinsel“ auf einem schmalen, teilweise holprigen und auf fast zehn Kilometern extrem kurvenreichen Sträßchen bis zur Ortschaft Zinswiller. Ihr freundlicher Tourguide warnt: dieser Streckenabschnitt kann süchtig machen!

In Zinswiller biegen wir links auf die D 28 ein und fahren über Oberbronn nach Niederbronn les Bains. Hier ist der Weg wieder mal nicht ganz einfach zu finden. Zuerst folgen wir der Vorfahrtstraße in die Ortschaft hinein, bis links die Roue Soeur E. Eppinger abbiegt. Diese fahren wir bis zur Querstraße (D 662) und biegen dann rechts ab. Allerdings nur, um nach knapp 180 Metern wieder links in die D 652 bzw. Route de Jaegerthal abzubiegen.

Zirka einen Kilometer nach dem Ortsausgang von Niederbronn liegt linker Hand die Ferme Mellon. Das Gasthaus wird in einem Bericht im Web mit den Worten „Hier gab es ein sehr gutes und preiswertes Mittagsmenü, so etwas muss man sich merken!“ gelobt. Als wir Ostern 2006 dort Rast machten wollten war jedoch geschlossen. Hoffen wir, dass wir bei unserem nächsten Besuch die gute Bewertung bestätigen können.
 

Wo die D 653 endet biegen wir scharf links ab und sind, ehe wir es uns versehen, in Jaegerthal. Direkt nach der Brücke über den Schwarzbach liegt rechter Hand ein Restaurant, das aber gerade bei Getränken mit deftigen Preisen auffällt. Hier werden wir wohl keine Rast mehr einlegen.

Haarnadelkurve

In den Nordvogesen gibt es sogar Haarnadel- kurven. Man muss nur wissen wo ;)

Statt dessen geht es weiter nach Dammbach und Neunhoffen und Richtung Sturzelbronn. Wer jetzt stutzt hat Recht, da waren wir schon mal. Deswegen biegen wir auch bei Erreichen der D 35 wieder mal rechts Richtung Wissembourg ab. Allerdings nur, um unser Ziel nach etwa zwei Kilometern wieder aus den Augen zu verlieren. Wir müssen uns nämlich sehr genau auf eine Abzweigung nach Links konzentrieren, die uns vorbei an Bremendell nach Ludwigswinkel bringt.

Auch bei dieser Strecke handelt es sich um einen „grünen Grenzübergang“ zwischen Frankreich und Deutschland. Und auch dieser ist ohne Einschränkungen befahrbar ... wenn das Fahrzeug nicht höher als 2 m ist! Am Ortseingang von Ludwigswinkel ist nämlich eine entsprechende Höhenbegrenzung und Sperrung aufgebaut.

In Ludwigswinkel halten wir uns rechts und fahren über die Landgrafen- und die Petersbächler Straße nach Petersbächel und weiter nach Schönau in der Pfalz. Und wie der eine oder andere bemerken wird, auch hier waren wir schon einmal. Und da wir bisher gut 165 Kilometer hinter uns gebracht haben, und es wahrscheinlich gerade Zeit für Kaffee und Kuchen ist, kommt uns das „Landhaus Mischle“ gerade recht. Es ist kaum zu verfehlen, da es direkt an der Hauptstraße liegt, in die wir gleich nach rechts abbiegen werden.

Nachdem wir uns gestärkt haben, geht es wieder nach Frankreich. Und zwar über die D 925 bis zur D 3, in die wir links einbiegen und die uns nach Lembach führt. Und sie würde uns weiter nach Wissembourg führen ... wenn wir nicht noch einen herrlichen Schlenker dran hängen würden. Und zwar fahren wir im Kreisel in Lembach auf der D 27 ein Stück Richtung Woerth. Zirka 3,3 Kilometer nach dem Ortsausgang von Lembach biegen wird dann rechts ab nach Mattstall.

In Mattstall wenden wir uns links nach Langensoultzbach, wo uns eine etwas haarige Abbiegestelle bevor steht. Hier müssen wir nämlich bei Erreichen der Vorfahrt scharf nach rechts und dann gleich wieder nach links in die Rue de Nehwiller abbiegen. Eigentlich kein Problem, wenn da nicht auch noch eine fiese Steigung wäre.
 

Gleich am Ortseingang von Nehwiller biegen wir rechts nach Jaegerthal ab ... wo wir auch schon mal waren und deshalb bei Erreichen der Vorfahrt ohne viel Aufhebens nach rechts abbiegen. Allerdings wollen wir diesmal durchs Wineckerthal nach Obersteinbach und dürfen deshalb nach zirka 2 Kilometer die den Abzweig nach rechts nicht verpassen! In dem Fall würde uns nämlich ein sehr schönes, schmales und kurvenreiches Stück Straße entgehen.

Ruine-Fleckenstein

  Neben herrlichen Straßen und unzähligen
  Kurven bieten die Nordvogesen viel Land-
  schaft und jede Menge Burgruinen.

Kurz vor Obersteinbach stoßen wir wieder mal auf die D 3 Richtung Wissembourg ... und diesmal folgen wir ihr bis dort hin. In Lembach biegen wir also im Kreisel „links“ ab und fahren zunächst nach Climbach. Dabei passieren wir zwei meiner Lieblingskurven in den Nordvogesen. Die D 3 ist hier, und weiter bis Wissembourg, wirklich ein Paradies für Motorradfahrer!

Zirka 250 m nach einer, auf eine relativ lange und zum flotten Fahren anregenden Geraden folgenden, 90° Rechtskurve biegen wir an einer Stopstraße links ab nach Wissembourg. Dabei sollte man Vorsicht walten lassen, da ab Ortseinfach eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h besteht, die häufiger mal kontrolliert wird. Kurz vor einem Kreisel biegen wir links in den Boulevard Cléemenceau ein und folgen ihm, immer an der Stadtmauer entlang, bis es nach zirka 850 Metern rechts in die Altstadt geht.

Wissembourg-1

Wissembourg-2

Wissembourg begrüßt seine Gäste mit mittelalterlichem Stadtbild und ...

... jeder Menge Motorradparkplätzen.

Nachdem wir die Brücke über die Lauter überquert haben fahren wir über die zweigeteilte Faubourg de Bitche und die Quai du 24 Novembre mitten in die sehenswerte Innenstadt. Dabei bewegen wir unsere Motorräder knapp über Standgas, schließlich möchten wir einerseits die herrlichen Häuser bewundern und andererseits nicht mit daran Schuld sein, dass auch hier irgendwann Motorradfahrer ausgesperrt werden.

Wo die Quai du 24 Novembre in die Place du Saurnon einmündet biegen wir links in die Marché des Poissons ab. Und hier findet sich auch sicher ein Plätzchen um das Motorrad abzustellen und diese so geschichtsträchtige Stadt, die einige wirklich sehenswerte Winkel aufzuweisen hat, zu Fuß ein wenig zu erkunden.

Wissembourg-302

Wissembourg-403

Einige der schönsten Stellen der Altstadt sind nur dann zu finden, wenn man das Motorrad abstellt und sich zu Fuß auf Erkundungstour begibt. Es lohnt sich!

 

Hier findet ihr die gefahrene Strecke der Tour als GoogleEarth-Datei und als gdb-Datei für Garmin.

Um aus Wissembourg wieder heraus zu kommen biegen wir im Kreisel auf die Place de la République ab und folgen ihr bis sich die enge Straße auf einen recht großen Platz öffnet. Hier biegen wir rechts in die Rue du Tribunal und fahren sie bis wir die Rue National erreichen. In diese biegen wir rechts ab, überqueren eine Ampelkreuzung und folgen der Beschilderung nach Windhof. Hier geht es geradeaus (Vorsicht: Vorfahrt achten!) über Schweighofen zurück nach Schaidt.

Auf dieser Tour haben wir insgesamt fünf mal die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich überquert, teilweise ohne es zu bemerken. Und gerade das ist meiner Meinung nach das bemerkenswerte. Dass heute der Übergang zwischen den Ländern aber auch der Umgang der Menschen miteinander so normal ist, wie man sich das vor zwanzig, ja sogar vor zehn Jahren noch kaum vorstellen konnte.

Allzeit gute und unfallfreie Fahrt!
Hartmut Obermann.

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