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Danach geht es über die nicht weniger kurvige D70 zum Teil sehr flott hinunter nach La Bollène-Vésubie und weiter über die recht breit ausgebaute D2565 bis nach St. Jean la-Riviere. Die D32, die uns hinauf nach Utelle bringt, ist zunächst noch gut ausgebaut, aber kurz nach der Ortschaft wird die Straße nicht nur sehr schmal, sondern ist auch für ein paar Kilometer in relativ schlechtem Zustand. Zudem ist sie, weil zum steilen Berghang hin eine Ablaufrinne fürs Regenwasser fehlt, an vielen Stellen mit Sand und Steinen gewürzt. Nach ettlichen Kilometern ist die Straße plötzlich neu geteert, aber das Problem mit dem Sand auf der Straße bleibt bis La Tour.
Auf der Abfahrt von La Tour hinunter zur D2205 fällt mir zunächst auf, dass der Teer wirklich nagelneu ist. Kurz danach stehen wir, ohne große Vorankündigung, vor der Teermaschine. Wir werden zwar zügig vorbei gewinkt, müssen aber durch gut fünf Zentimeter tiefen, frisch vom LKW geschütteten Teer fahren. Zum Glück ist das Stück nur kurz und danach können wir die Kehren wieder genießen.
Eigentlich wollten wir ja noch Pont-de Clans und von dort aus nach Villars-sur-Var fahren, aber da es schon 16 Uhr ist, klemmen wir uns auf die N202 und streben möglichst zügig der Ortschaft Puget-Théniers entgegen. Hier biegen wir rechts ab und folgen der Ausschilderung nach St. Léger.
Unser Problem ist, dass ich mir für die heutige Übernachtung im Web eine Auberge ausgesucht habe, die am Ende einer fast 14 Kilometer langen und zum Teil sehr engen Stichstraße liegt. Wenn die Auberge zu hat oder ausgebucht ist ... Aber wir haben Glück und bekommen ein Zimmer in der Auberge du Coustet.
Wie wir schnell feststellen, haben wir damit viel Glück gehabt, da sich seit gestern eine Gruppe von acht Motorradfahrern aus dem Frankenland ebenfalls hier eingemietet hat. Wir haben das letzte freie Zimmer bekommen, und auch die Teilnahme an der Halbpension ist kein Problem. Nur der Bedienung verständlich zu machen, dass wir zwar auch Motorradfahrer sind, aber nicht zu der Gruppe gehören, ist gar nicht so leicht.
Da es erst um 19 Uhr Abendessen gibt, unternehmen wir noch einen Spaziergang und schauen uns das Örtchen Daluis und die gleichnamige Schlucht von oben an.
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